Handlungsorientierte Therapie
Handlungsorientierte Therapie in der Kinderbehandlung
Der Behandlungsansatz in der Ergotherapie orientiert sich stark am Alltag und den Fähigkeiten der Menschen.

In der pädiatrischen Ergotherapie legen wir daher großen Wert auf die Lebensbereiche des Kindes:
- was kann das Kind, z.B. im Bereich Selbstversorgung, ohne Hilfe? (Waschen, Anziehen, Essen mit Besteck usw.)
- wie verhält sich ein Kind im Kindergarten?; kann es ausschneiden?, wie malt es?
- und wie in der Schule? Kann es dem Unterricht konzentriert folgen?
- was macht das Kind in der Freizeit? Kann es Roller/Fahrrad fahren? Spielt es mit anderen?
Je nachdem, bei welchen Fähigkeiten Schwächen oder Hindernisse festgestellt wurden, wird die Ergotherapeutin einen Behandlungsplan erstellen. Die Motivation des Kindes zur Mitarbeit erreichen wir, indem wir geeignete Therapiemittel anbieten, die Spaß machen. So verfügen wir über einen Werkraum, in dem mit Holz, Ton, Papier usw. gearbeitet werden kann. In unserem Motorikraum gibt es eine Kletterwand, Schaukeln und Rollbretter. Um etwas in Ruhe tun zu können, gibt es entsprechende „Ecken“ und Räume zum Rückzug.

So be-handeln wir nicht im eigentlichen Sinne, sondern die Kinder handeln eigenmotiviert und selbständig.
Wir unterstützen sie natürlich in der Planung und der Ausführung, um ein Erfolgserlebnis zu garantieren.
Wenn es um die Themen Lernen und Konzentration geht, arbeiten wir auch in diesem Bereich sehr alltagsnah.
Geeignete Trainingsmethoden mit Belohnungs-Systemen üben wir in der Therapie ein und vermitteln sie dann an die Eltern weiter.





